Wissenschaft

Trust the science?  Wenn Wissenschaft zum Glaubenskrieg verkommt.
|Manuel (März 2022)

Seit dem Beginn der Krise scheint es, als wären wissenschaftliche Ergebnisse nur noch akzeptabel, wenn sie dem Reagenzglas einer kleinen, auserwählten Expertengruppe entspringen und dem offiziellen Narrativ vom gefährlichen Virus und den neuen mRNA-Impfstoffen nicht diametral entgegenwirken. Wissenschaftliche Beiträge und Studien, die diesem Narrativ widersprechen, werden entweder ignoriert oder diffamiert.

Wissenschaftliche Erkenntnis sollte jedoch ergebnisoffen entstehen. Um die bestmöglichen Entscheidungen im Angesicht einer Krise fällen zu können, sollte ein möglichst breites, interdisziplinäres Meinungsspektrum und Fachwissen herangezogen werden. Die Deutungshoheit einer kleinen geschlossenen Gruppe von Experten zu überlassen und den medialen Debattenraum zu verengen, ist nicht der überzeugendste Weg, um zu guten Lösungen zu gelangen.

Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, der Massnahmenpolitik des Bundes zustimmen zu können. Wenn Bürger und Bürgerinnen durch Entzug von Grundrechten und dem drohenden Ausschluss aus dem sozialen Leben auf der Grundlage eines verengten Meinungskorridors zu einer Impfung mit neuartiger Technologie gedrängt werden, dann lässt dies durchaus aufhorchen. Ein solches Vorgehen ist mit den Grundprinzipien einer freien Gesellschaft, in einem demokratischen Rechtsstaat, nicht zu vereinbaren. Vor allem dann nicht, wenn das Gefahrenpotenzial dieses Virus für die meisten Bevölkerungsgruppen relativ gering bleibt, insbesondere für die jüngeren Generationen. Es bestehen immer noch zu viele offene Fragen zur Sicherheit, welche die genbasierten mRNA-Impfstoffe betreffen.

Hinzu kommt, dass diese Impfstoffe nicht halten, was sie anfangs versprochen haben. Der Impfschutz ist längst nicht so hoch wie ursprünglich beworben, schützt kaum vor der Weitergabe des Virus und ist anscheinend auch nicht von langer Dauer. Das Vertrauen in die Wissenschaft wird durch dieses Pandemie-Management stark beschädigt.