Portraits

Tove Soiland

Historikerin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Innsbruck

Ich bin Feministin und Marxistin und engagiere mich bei Linksbündig, weil ich besorgt bin über den immer autoritärer werdenden Massnahmenstaat. Als gelernte Historikerin weiss ich darum, dass totalitäre Züge in einem Staat früh bekämpft werden müssen und dass diese von der Bevölkerung oftmals zu spät erkannt werden.

Lydia Elmer

Ich war viele Jahre im Bildungsbereich tätig und bin ausgebildete Historikerin. Nach 30 Jahren Mitgliedschaft bin ich 2023 aus der SP ausgetreten. Ich habe für die SP Parlamentsarbeit geleistet, an Wahl- und Abstimmungskämpfen mitgearbeitet.

Die SP zeigt bis heute keine Anstalten die pauschalen Ausgrenzungen und undifferenzierten Diffamierungen gegen Massnahmekritiker:innen ernsthaft aufzuarbeiten.

Für Linksbündig setze ich mich ein für eine linke Kritik an alternativlosen Narrativen und totalitären Tendenzen, gegen die neoliberale Ausbeutung in allen Dienstleistungsberufen, insbesondere im Pflege- und Betreuungssektor.

Christian Baur

Ich halte eine strukturelle und kapitalismuskritische Auseinandersetzung mit den Ereignissen für sehr wichtig. Eine echte Aufarbeitung der Vorgänge rund um und nach Corona ist die einzige Chance, eine ähnliche oder schlimmere Wiederholung der offensichtlichsten Fehlleistungen sowie auch der aussergewöhnlich erfolgreichen Umverteilungen von unten nach ganz oben zu verhindern. Deshalb versuche ich im Vorstand von Linksbündig einen Beitrag zu leisten.

Simone Machado

Juristin

Seit Jahrzehnten kämpfe ich für die Einhaltung von Grund- und Menschenrechten, für Umweltschutz und für sozialen Ausgleich. Demokratie braucht diskursive Debatten, aus allen politischen Perspektiven. Wenn eine Gesundheitskrise als Sicherheitskrise bewältigt wird, darf linke Kritik nicht fehlen. Linksbündig nimmt diesen Faden auf!

Ulli Graf

Sozialisiert im AJZ und in den besetzten Häusern der 80er und 90er Jahre, hänge ich eher einem anarchistischen Weltbild nach.

Wie entstehen Herrschaftsverhältnisse zwischen Menschen und wie werden diese aufrechterhalten? Und vor allem wie kann mensch sie loswerden? Diese Fragen beschäftigen mich nach wie vor brennend.

Mit Linksbündig wollen wir herausfinden wie Herrschaft in der digitalisierten Gesellschaft funktioniert und welche Rolle der Massnahmenstaat dabei spielt.

Manuel

Beruflich bin ich seit vielen Jahren in der Kreativbranche unterwegs. Meine prägenden Jugendjahre verbrachte ich im Umfeld der Berner Reitschule, politisch aktiv wurde ich jedoch erst als sich die Linke während der Corona-Pandemie verrannt hat.

Heute ist es wichtiger denn je, einen geschärften linken Blick zu bewahren, der den Krisenkapitalismus kritisch und zutreffend analysiert, um nicht vermeintlich unumstösslichen Sachzwängen zu erliegen und dadurch ungewollt neue Formen der Ausbeutung sowie Herrschafts- und Überwachungssysteme zu unterstützen.

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